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JULIANE & CLEMENS |Hochzeit

Juliane und Clemens sind für mich ein ganz besonderes Paar und werden mir auch immer in Erinnerungen bleiben. Denn von ihnen bekam ich die erste Hochzeitsanfrage und mit ihnen hatte ich auch mein erstes Engagementshooting. (Hier geht’s zum Blogeintrag) Die beiden haben mir von Anfang an ihr Vertrauen geschenkt und mir es dadurch sehr leicht gemacht. Ich wünsche jedem, der in die Hochzeitsfotografie startet, genau so ein Pärchen. Und da ich die beiden sofort in mein Herz geschlossen hatte, hab ich mich auch unglaublich auf die Hochzeit der beiden gefreut. Was für ein tolles Fest. Und was für eine tolle Familie. Der Papa, der die Hochzeitstorte selbst gemacht hat, die Familie, die in der Kirche ein selbstgedichtetes Lied für die beiden gesungen haben, oder das Brautkleid, was die Tante selbst geschneidert hat. Überall steckte so viel Liebe drinnen. Man merkte auch, dass Juliane und Clemens den Fokus nicht darauf gelegt haben, dass alles perfekt sein, bzw. alles am Schnürchen laufen muss. Die beiden haben sich stattdessen auf das Wesentliche konzentriert: Das Versprechen, den Rest seines Lebens miteinander zu verbringen. Und meiner Meinung sollte diese Einstellung jedes Brautpaar haben, denn ist dies nicht letzten Endes genau der Grund wieso man heiratet? Liebe Juliane, lieber Clemens, ich bin euch so unendlich dankbar. Dankbar für euer Vertrauen und dankbar darüber, ein Teil dieser wundervollen Hochzeit gewesen zu sein. DANKE ♥


Wann habt ihr mit der Planung eurer Hochzeit begonnen?

Mit der Planung haben wir ca. 1 Jahr vorher begonnen. Wir haben im August 2019 geheiratet und im Juli 2018 angefangen, uns zu überlegen, wie wir überhaupt heiraten wollen und uns dann nach passenden Locations umgeschaut. Schöne Locations sind ja leider oft recht schnell reserviert und nicht mehr verfügbar.


Würdet ihr bei der Planung im Nachhinein etwas anders machen?

Nein, wir würden alles wieder genauso machen.


So eine Hochzeit ist ja unglaublich teuer, an welchen Ecken konntet ihr sparen oder für welche Dinge hättet ihr im Nachhinein nicht so viel Geld ausgegeben?

Das stimmt! Wir konnten beim Brautkleid sparen, das mir meine Tante (sie ist Maßschneiderin) angefertigt hat. Hier würde ich glaube ich zukünftigen Bräuten empfehlen, die diese Möglichkeit nicht haben, ein gebrauchtes Brautkleid zu kaufen und ggf. ändern zu lassen oder eines zu leihen. Die meisten Brautmodengeschäfte verlangen wirklich unglaublich viel Geld für Kleider, die sehr sehr günstig produziert sind. Dafür hat mir meine Tante, als Expertin, die Augen geöffnet. Gespart haben wir auch bei der gesamten Blumendeko, die uns eine befreundete Floristin gemacht hat und sicher nicht den „regulären“ Preis verlangt hat. Außerdem bei Kleinigkeiten wie dem Brautauto, das der alte VW-Bus des Bräutigam-Bruders war oder den Häppchen, der Nachspeise und der Hochzeitstorte, deren Zubereitung in die Hände unserer Verwandtschaft gegeben wurde. Insgesamt können wir empfehlen, zu überlegen, wie man seinen Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis einbinden kann und wer einem wie bei der Ausrichtung der Feier helfen kann.


Was war euer schönster Moment an der Hochzeit?

Da gab es viele schöne Momente. Zum Beispiel unser gegenseitiges Trauversprechen, das wir uns nur voreinander vorgetragen haben. Genauso wie die Predigt unserer tollen Pfarrerin, das Ja-Wort und der Ringwechsel. Aber auch die vielen Vor- und Beiträge unserer Familie, die uns sehr gerührt haben.


Ihr habt euch für einen First Look entschieden, das bedeutet, dass ihr euch bereits vor der Trauung das erste Mal gesehen habt. Wie hat sich das angefühlt und würdet ihr das auch anderen Paaren empfehlen?

Das war eine super Entscheidung! Wir hatten richtig viel Zeit uns genau anzuschauen und so auch z.B. Details am Anzug/Kleid des anderen zu entdecken. Ich (Juliane) war auch richtig nervös am Anfang und ich glaube, ich wäre noch viel nervöser gewesen, hätte ich noch viele Zuschauer bei diesem ersten Aufeinandertreffen gehabt. So war das wirklich nur unser, ganz intimer Moment. Dadurch, dass wir vor der Trauung auch unser Fotoshooting mit Anna hatten, entstand auch für die Gäste nicht diese Leere, wo das Brautpaar irgendwie für lange Zeit verschwunden ist und man gar nicht wirklich weiß, was man als Gast tun soll. Dieses Gefühl wollten wir auch bei unseren Gästen vermeiden. Wir können es anderen Paaren auf jeden Fall empfehlen, den First Look ganz allein zu machen.


Ihr habt euch gegen ein freies Trauversprechen in der Kirche entschieden, allerdings euch persönliche Worte nur zur zweit beim First Look gesagt. Würdet ihr dies wieder so machen und wie war für euch dieser Moment?

Auf jeden Fall! Wie oben schon beschrieben, war das einer unserer schönsten Momente der Hochzeit. Dieser Moment gehörte nur uns und wir konnten uns, dadurch dass nur wir beide es gehört haben, sicher auch persönlichere Dinge sagen, als man es wahrscheinlich vor Publikum getan hätte.


Habt ihr einen Inspirationstipp für alle anderen Brautpaare?

Sich unbedingt helfen lassen! Viele Familienmitglieder, Freunde, Bekannte einbeziehen, die einem etwas an Arbeit abnehmen. Allein kann man so eine Hochzeit schwer auf die Beine stellen. Außerdem ist es toll, wenn alle zusammenhelfen. So ein Fest verbindet auch sehr. Wir glauben, unsere Hochzeit ist letztendlich auch deswegen so wunderbar geworden, weil wir uns auch immer gesagt haben, dass es nicht der perfekte Tag werden muss, an dem alles wie am Schnürchen klappt. Uns war auch bewusst, dass sicher etwas schiefgehen kann und nicht so hinhaut, wie man es geplant hatte. Es war uns einfach wichtig, das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren: Das Versprechen an den Partner, den Rest seines Lebens miteinander verbringen zu wollen. Und weil wir uns das immer wieder bewusst gemacht haben, waren wir beide an unserer Hochzeit (meistens ;)) sehr entspannt und haben uns einfach durch den wunderschönen Tag gleiten lassen.


Wie fühlt es sich jetzt an, eure Hochzeitsbilder anzuschauen?

Super! Man fühlt sich direkt wieder an den Tag zurückversetzt. Das ist schön! So wird es hoffentlich auch noch in 5, 10, 20, 30... Jahren sein, wenn wir uns die Bilder von unserer Hochzeit anschauen. In den Bildern stecken so viele Emotionen und wir kommen jedes Mal beim Anschauen regelrecht ins Schwärmen.